Monopole zerschlagen - Stromerzeugung
In den letzten Wochen und Monaten geht es immer darum, den Ausstieg aus der Atomindustrie hinzubekommen. Alle Parteien haben sich auf die Fahne geschrieben, dass die Atommailer abgeschalten werden sollen. In der Zeitfrage sind sie sich natürlich wieder uneinig und jede Partei möchte mehr machen, also eine kürzere Laufzeit der
Atomkraftwerke genehmigen, als die andere Partei.
Alles nur Wahlkampf und Sorge um die Mitglieder und Anhänger der jeweiligen Partein?
Ob man nun den Politikern glaubt oder nicht, sei mal dahingestellt. Jeder kann ja seine Meinung mal ändern, auch wenn er gestern noch das Gegenteil vertreten hat.
Zentrale und dezentrale Energiegewinnung
In all den Diskussionen um den Ausstieg aus der Atomindustrie, den Einstieg in die
erneuerbare
Energiegewinnung, kommt aber eine Frage aber zu kurz. Warum werden die Monopole nicht zerschlagen? Eins der großen Hindernisse für den Einsatz von zum Beispiel
Windenergie oder Sonnenenergie, ist ja wohl die Zentralisierung der Energiegewinnung, die ja wiederum nur
Monopolisten und große Konzerne machen können. Natürlich müssen dann auch Starkstromtrassen gebaut werden, wenn es große Windparks gibt, wo der Strom dann in die Ballungsgebiete gebracht werden muss. Warum wird nicht viel mehr Wert auf die
dezentrale Energieversorgung gelegt, wo man die Monopolisten nicht mehr braucht?
Enteignung der großen Energiekonzerne
Ob man die großen Konzerne enteignen sollte, steht eigentlich gar nicht zur Frage. Fördert man die dezentrale Energiegewinnung, macht man automatisch die Monopolisten überflüssig.
Warum hält die Regierung an den Monopolisten fest?
Hier könnte man viele Spekulationen anstellen. Von Lobbyisten bis hin zur Unfähigkeit der Politiker. Nur wann fangen wir an, die Energiegewinnung nicht als Profitgewinnung zu sehen, sondern zum Nutzen der Menschen und des Fortschritts?
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